Aktionen, Projekte und Veranstaltungen

Ein wichtiges Element in unserer Arbeit sehen wir neben dem Jugendraum an sich die Möglichkeit zusammen mit Jugendlichen und jungen Heranwachsenden Aktionen, Projekte und Veranstaltungen machen zu können.

Es sind wichtige Bausteine, als Metaphern und Methoden, um mit anderen Menschen zu arbeiten.

Oft werden diese Einheiten verkannt. Vor allem was Aktionen und Projekte angeht. Wenn es darum, dass wir mit Jugendlichen auch mal für mehrere Tage planen. Dann vielleicht sogar noch eine Aktion im Ausland.

Das Budget hierfür zu bekommen ist meist mühsam. Öfters müssen wir uns dann anhören, dass man uns den „Urlaub“ nicht finanzieren will.

Aber hier geht es um mehr, viel mehr. Sowohl für die Teilnehmenden als auch für die Gemeinschaft, in welcher sie leben.

Die Aktionen und Projekte, welche wir mit den Jugendlichen planen und durchführen, sind wohl ausgewählt. Viele Aktivitäten haben den Charakter der Integrationsförderung, Gruppenbildung, Selbstwertsteigerung, Bewusstheitsförderung, Individualförderung, Ressourcenvermittlung, Förderung in der Körperlichkeit, in der Selbsterkenntnis, in der Selbstständigkeit, nicht zu vergessen in der Beziehungsfähigkeit, - um nur Einiges zu nennen. Es sind Pädagogen, welche die jungen Menschen in der Aktion begleiten, welche eben darauf achten, dass den jungen Heranwachsenden, bzw. den Jugendlichen Werkzeuge des Lebens in die Hand gegeben werden.

Unsere Aktionen sind somit durchweg als präventiv gegenüber Sinnlosigkeit und Langeweile zu werten. Wobei fehlender Sinn, Langeweile, Unverstandenheit, sowie fehlende Beziehung und Beziehungsfähigkeit sich als Portale für Drogenkonsum, Gewalt und Vandalismus erweisen.

 

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Aktionen:

Aktionen sind zum einen ein Erlebnis. Bringen aber auch die Gruppen zusammen. Das gemeinsam Erlebte verbindet. Auch den Facharbeiter mit den anderen Teilnehmern, sowie die Jugendlichen und jungen Heranwachsenden, welche teilgenommen haben unter sich.

Als Aktion sehen wir kürzere Events oder Tagesaktionen.

Da fängt es an bei kleinen Turnieren. Neben Fußballturnieren kommt es auch immer mal wieder zu anderen Aktionen dieser Art. Manchmal über Spielekonsolen oder auch mit Karten. Als Aktion im JugendRaum wird von Jugendgruppen öfter eine (betreute) „Gemeinsame Übernachtung“ gewünscht. Es kann sich auch mal um eine Aktion „Gemeinsam in den Kletterpark“ oder zum Schluchtenwandern handeln. So gibt es auch die tendenziellen „Saisonalen Aktionen“ wie: Im Sommer – an den See, oder ein Lagerfeuer, bzw. Grillen. Im Winter – Nachtrodeln, Skifahren oder eben als Aufheller mal ins Erlebnisbad Aqua Pulco oder ins Galaxy in Erding.

Was letztlich aber passiert, ist angelehnt an die Ideen, Wünsche und Bedürfnisse der Jugend und jeweils im Rahmen des machbaren und vorhandenen Budgets.

Für solche Aktionen werden in der Regel wenigstens 12 – 15 Teilnehmer gebraucht und es hilft, wenn sich die Aktion auf mehrere Träger verteilen lässt.

Im Falle eine Aktion terminiert wird, erscheinen sie auch in unserem Aktionskalender. Bzw. finden sich da auch weitere Informationen und es ist dort auch eine Anmeldung möglich.

Wir würden solche Aktionen auch mit weiteren Gruppen machen. Insofern können wir uns eine Zusammenarbeit außerhalb unserer Arbeitsfelder, auch mit anderen Gemeinden und Trägern sehr gut vorstellen. Interessierte können sich gerne bei uns melden und man kann den Anlass, die Anforderung oder das Ziel sowie die Finanzierung absprechen.

 

Projekte:

Als Projekte bezeichnen wir Aktionen mit längerem Zeitraum. Meist geht es um 4 – 7 Tage. Für mehr hatten bisher die finanziellen Mittel gefehlt. Durch entsprechend gewählte Aktionen können wir in diesen Zeitfenstern dennoch Akzente setzen und einiges vermitteln.

Meist ist es für die Teilnehmer die oder eine der ersten Unternehmungen ohne komplette Versorgung. Keine Eltern, welche einem alles Nachtragen. Der Teilnehmer findet sich als Teil der Gruppe wieder und muss sich. da wir immer als Selbstversorger reisen automatisch bei allfälligem beteiligen. Und er bekommt direkte Rückmeldungen und Reaktionen.

Bei der Planung orientieren sich die Facharbeiter an den Wünschen und Bedürfnissen der Jugendlichen und jungen Heranwachsenden, mit welchen sie in ihren Arbeitsfeldern regelmäßig zu tun haben. Bei der Fixierung des Projekts und in der Planung desselbigen achten die Mitarbeiter unseres Vereines darauf, dass sich auch genügend Lernfelder auftun. Es geht um Herausforderung und auch darum, hier die Teilnehmer einmal indirekt begleitet aus der Komfortzone herauszuführen. Dazu das fremde Umfeld, meist eine etwas andere Tätigkeit und eventuell eine andere Sprache.

Natürlich ist es auch aus Sicht des Jugendarbeiters ein gewinnbringendes Ding. In solchen Projekten hat er die Möglichkeit den Jugendlichen, bzw. jungen Heranwachsenden über einen längeren Zeitraum zu beobachten und mit ihm zu arbeiten. Es kommt sehr oft schon während und besonders danach zu einem noch intensiveren Kontakt. Vertrauen bekommt meist noch eine ganz andere Dimension und somit auch die Qualität der Auseinandersetzung zwischen Teilnehmer und Facharbeiter.

Auch hier gilt bei uns: Für solche Aktionen werden in der Regel wenigstens 12 – 15 Teilnehmer gebraucht und es hilft, wenn sich die Aktion auf mehrere Träger verteilen lässt. Darüber hinaus wollen wir solche Aktionen auch für „möglichst Alle“ finanzierbar halten.

So haben unsere Projekte meist den Charakter einer Erlebnisfreizeit. Allerdings wären auch direkte Erlebnispädagogische Aktionen möglich. Dazu muss sich aber auch eine entsprechende Gruppe finden und auch die Finanzierung sichergestellt sein. In der Erlebnispädagogik sind es im Schnittverhältnis auch weniger Teilnehmer gegenüber mehr Personal, was sich natürlich auf den Preis auswirkt.

 

Veranstaltungen:

Sehr gerne nehmen wir mit Jugendgruppen auch an Veranstaltungen teil oder kreieren solche mit ihnen und setzen sie um.

Dies sind perfekte Möglichkeiten, wo junge Menschen sich auch präsentieren können. Hier können sie zeigen, was sie drauf haben und möglicherweise sich außer einem Lob auch noch ein paar Euro verdienen, welche sie dann in weiteren Aktionen einsetzen können um diese besser finanzierbar zu machen.

So sind wir mit einigen Jugendgruppen regelmäßig auf Märkten, wie Genussmarkt, Marktfest, Herbstfest oder dem Adventsmarkt tätig. Und überall, wo wir teilnehmen regnet es Lob von Veranstaltern und Konsumenten an unseren Ständen. Da gibt es einige Jugendgruppen, welche begeistert mitziehen. Mit ihnen erarbeiten wir unsere Produkte, welche wir anbieten und bereiten sie gemeinsam mit ihnen vor. Abwechselnd betreuen sie den Stand und auch beim Abbau und Aufräumen sind sie fleißig mit dabei.

Mögliche Einnahmen aus solchen Veranstaltungen gehen in die entsprechende Jugendkasse in den Arbeitsfeldern, aus welchen die teilnehmenden Jugendgruppen kommen, bzw. in welcher Gemeinde das Fest stattfindet. Dieses Geld steht direkt der Jugendgruppe zur Verfügung und damit können Anschaffungen getätigt werden für welche es keine Finanzierung gibt, oder es kann der Kostenfaktor einer Aktion oder eines Projektes verringert werden.

Wir haben auch schon mit Jugendgruppen einige eigene Feste kreiert und es werden auch noch welche kommen. Sobald sich eine Jugendgruppe als bereit für eine solche Aktion zeigt, kann es losgehen.

Sehr gerne lassen wir uns zu Festen und Veranstaltungen zur aktiven Teilnahme einladen. Wir sind gerne Netzwerker und würden uns freuen, zukünftig noch viel mehr Feste mit anderen Vereinen und Organisationen zu begehen.